Häufige Fragen zum BMW Z3
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um den
Kauf, Verkauf und Service des BMW Z3 – zusammengestellt von
Europas größtem BMW Z3-Spezialisten.
Jahrelang überließen die deutschen Automobilhersteller den Markt für die kleinen und handlichen Roadster dem japanischen Hersteller Mazda mit dem MX-5. Erst Mitte der Neunzigerjahre des 20. Jahrhunderts gelang BMW mit seinem Z3 ein Überraschungscoup. Die Münchner wollten einen kleinen Roadster nach englischem Vorbild und als Nachfolger des in den 1950er-Jahren gebauten 507, d.h. langer Radstand, lange Haube und kurzes Heck, dazwischen nur zwei Sitze und die auch noch tief ausgeformt.
Durch seinen Auftritt im James Bond Film Golden-Eye avancierte der Roadster unmittelbar bei Markteinführung zum Bestseller. Der zweisitzige Sportwagen des Münchner Herstellers wurde von 1995 bis 2002 als Roadster und von 1998 bis 2002 zusätzlich als Coupé produziert.
BMW schuf mit dem Z3 ein modernes Kult-Auto.
BMW wollte zur Weltmarke aufsteigen und mehr Fahrzeuge weltweit verkaufen. Aus diesem Grund beschloss der BMW-Vorstand einen neuen Produktionsstandort erstmalig in der Unternehmensgeschichte in den USA zu eröffnen. Die Wahl fiel auf Spartanburg in South Carolina. Der Z3 ist somit die erste Modellreihe gewesen, die nicht aus deutscher Produktion stammte.
Das Coupé wurde vom BMW-Vorstand nie als Auftrag an die Entwicklungsabteilung ausgeschrieben. Ein kleines Team von Entwicklern um den Projektleiter „Roadster“ Burkard Göschel ist dieses als „Turnschuh oder Clown-Schuh“ bezeichnete Fahrzeug zu verdanken. Die Ingenieure entwarfen in ihrer Freizeit eine Coupé-Variante, die dann dem BMW-Vorstand präsentiert wurde. Dieser winkte das Projekt durch und so ging das Coupé ab 1998 ausschließlich mit Sechszylinder-Motoren in die Serienproduktion. Wir von Benkel Classic finden: Gott sei Dank! Das Coupé polarisierte schon bei Markteinführung extrem. Es gab Menschen, die es abgöttisch liebten und andere, die gar nichts mit dem Modell anfangen konnten. Wir gehören ganz klar zu Ersteren!
Der BMW Z3 Roadster war im Jahr 1995 in dem James-Bond-Film „Golden-Eye“ zu sehen. In dem Film benutzt James Bond, gespielt von Pierce Brosnan das Auto, um vor Attentätern zu fliehen. Der Z3 ist dabei mit Maschinengewehren, einem Stinger-Raketenwerfer und einen „Selbstzerstörungssystem“ ausgestattet. Die Form des Produktplacements war spektakulär und verhalf dem Z3 zu einer unheimlichen Popularität. Das internationale Fachpublikum überschüttete den Z3 mit Auszeichnungen bereits vor der offiziellen Vorstellung bei den Händlern. Die ersten Z3 Roadster waren heiß begehrt und die Käufer mussten lange Lieferzeiten akzeptieren.
Link: www.jamesbond.de
Gelauncht wurde der BMW Z3 ausschließlich mit Vierzylindermotoren. Der kleinste hatte 85 kW/115 PS aus gerade einmal 1,8 Liter Hubraum. Der etwas größere Motor war der 1.9 Liter mit 103 kW/140 PS. Die Motoren sind ganz nett, richtig Spaß machen die Z3 unserer Meinung nach nur mit den Reihensechszylindern, weshalb wir uns bei Benkel Classic ausschließlich auf diese Motoren konzentrieren.
Ein Jahr nach der Markteinführung bot BMW dann auch als neue Topmotorisierung einen 2,8 Liter großen Reihensechszylindermotor M52 B28 mit Single-Vanos und 141 kW/192 PS aus dem 3er BMW (E36) an. Wenig später gab es eine technisch überarbeitete Version M52TU B28 mit Doppel-Vanos und 142 kW/193 PS. Im Juni 2000 ersetzte der neue 3.0 Motor dann den 2.8 Liter. Dem 3.0 Liter Motor S54 B30 entlockte BMW 170kW/230PS und steigerte das Drehmoment noch einmal um 20Nm auf 300Nm bei 3.500 Umdrehungen.
In Deutschland gab es mit dem 2.0 und dem 2.2 außerdem zwei weitere Reihensechszylinder im Z3. Der 2.0 M52TU B20 brachte 110kW/150PS und wurde nur von April 1999 bis Juni 2000 produziert. Die Fahrleistungen liegen ein wenig über denen des 1.9er Vierzylinders, dafür begeistert er durch einen sonoreren Klang und überzeugt durch eine ausgeprägtere Laufruhe. Deutlich sportlicher als der 2.0 Liter ist hingegen der 2.2 Liter Reihensechszylinder M54 B22 mit 125kW/170PS, der ab Oktober 2000 bis zum Auslauf 2002 bestellbar war.
Bleiben noch die beiden in der M-Version verbauten Triebwerke S50 und S54. Der S50 B32 mit 3.2 Litern Hubraum bringt 236kW/321PS Leistung und wurde vom Frühjahr 1997 bis zum Sommer 2000 verbaut. Besonders begehrt sind hingegen die nur in den letzten beiden Produktionsjahren eingesetzten S54 B32 Triebwerke, die auch beim E46 verbaut wurden. Diese Aggregate weisen zwar bloß 4PS mehr aus als die S50-Motoren, aber sind komplette Eigenentwicklungen der M-GmbH und gieren nach Drehzahl.
Das Faszinierende am Z3 ist seine Optik. Technisch griff BMW weitestgehend auf die bewährte Serientechnik der dritten 3er-Reihe zurück. Diese Baureihe trug intern das Kürzel E36. Aus diesem Grund ist die interne Modellbezeichnung des Z3 ebenfalls E36 mit dem Zusatz /7 für den Roadster und /8 für das Coupé.
Ja, das ist korrekt. Die Karosserie des Coupés ist ca. 2,7 mal steifer als die des Roadsters.
Diese Motorisierung wurde ausschließlich für den nordamerikanischen und kanadischen Markt produziert. Es handelt sich um den S52 B32 Motor, einer Performance-Version des M52. Es tauchen immer mal wieder einige Z3 Importfahrzeuge in den deutschen Fahrzeugbörsen mit dieser Motorisierung auf. Wir von Benkel Classic halten die europäischen Versionen mit dem S50 B32und S54 B32 für deutlich wertstabiler und bieten deshalb ausschließlich die europäischen M-Versionen an.
Eigentlich sollte die Antwort klar sein: Schaltung natürlich, wie es sich für einen Sportwagen gehört! Aus diesem Grund ist das Gros der Fahrzeuge auch mit Schaltgetriebe bestellt und geliefert worden. Es gab für alle Z3 nur ein 5-Gang Schaltgetriebe. Für alle Automatik-Fans jetzt die gute Nachricht: Die 4-Gang Automatik zusammen mit dem 3.0 Liter vermittelt durchaus Fahrfreude und kann empfohlen werden. Wenn Ihr einen Z3 mit Automatik sucht, dann schaut doch einfach mal auf unsere Angebotsseite oder meldet Euch direkt bei uns . Ebenfalls mit Automatik gab es folgende Motoren: 2.8, 2.2 und 2.0.
Das hängt – so blöd das klingt – in erster Linie davon ab, ob Ihr offen fahren wollt oder nicht. Der BMW Z3 Roadster ist sicherlich die puristischste Form eines Cabriolets. Wenn ihr Cabrio-Fans seid und die Sonne liebt, dann bitte Roadster. Wenn ihr hingegen einen seltenen Sportwagen sucht, mit dem ihr das ganze Jahr fahren könnt, dann seid ihr bei dem BMW Z3 Coupé richtig. Und die perfekte Lösung, die einige unserer Kunden bei Benkel Classic wählen: Nimm zwei! Erst den einen und dann den anderen.
Das Coupé wurde von 1998 bis 2002 lediglich knapp 18.000 mal produziert, während der Roadster fast 280.000 mal vom Band lief. Die Coupés gab es nur mit Reihensechszylinder-Motoren während bei dem Z3 Roadstern auch Vierzylinder produziert wurden. Wir reden zum einen von einer nur geringen Menge an produzierten Fahrzeugen, von denen auch nur noch wenige aktuell existieren. Zum anderen gab es beim Z3 Coupé während des gesamten Produktionszeitraums kein Facelift und somit allein eine Karosserieform. Wenn ihr auf der Suche nach einem gepflegten BMW Z3 Coupé seid, dann stöbert doch einfach einmal in unseren Angeboten oder kontaktiert uns bei Benkel Classic direkt.
Die BMW Z3 sind noch Youngtimer. Youngtimer sind in der Regel 20-30 Jahre alt, während Oldtimer 30 Jahre oder älter sind. Somit können die ersten BMW Z3 ab 2025 eine Oldtimer-Einstufung und ein H-Kennzeichen bekommen.
BMW produzierte den Z3 als Roadster und Coupé bis zum Schluss 2002 ausschließlich in dem US-amerikanischen Werk in Spartanburg, South Carolina.
Es gibt leider immer weniger gut erhaltene BMW Z3 am Markt. Mit etwas Glück und Geduld könnt ihr dennoch über die einschlägigen Gebrauchtwagen-Börsen euer Wunschfahrzeug finden.
Aufgrund der verwendeten Großserientechnik vom E36 ist der Z3 technisch relativ solide und Ersatzteile sind auch heute noch fast alle gut erhältlich zu fairen Preisen.
Beim Kauf eines gebrauchten BMW Z3 gibt es einige Dinge zu beachten. Hier ein paar Tipps:
Zunächst ist es relevant, die Vorgeschichte des Fahrzeugs zu prüfen, um zu sehen, ob das Fahrzeug unfallfrei und -ganz selten- vielleicht sogar nachlackierungsfrei ist. Falls das Fahrzeug einen oder mehrere Vorschäden hatte, ist es wichtig, dass diese Schäden anhand von Rechnungen oder Gutachten dokumentiert wurden. Ihr könnt dann für Euch entscheiden, ob der Schadensumfang akzeptabel ist und der Schaden fachmännisch instand gesetzt worden ist oder nicht.
Die Spaltmaße bieten einen guten Anhaltspunkt. Aber erwartet davon auch nicht zu viel, denn ab Werk waren die ersten Fahrzeuge auch nicht perfekt. Man kann die Spaltmaße zumindest im Bereich der Haube meistens relativ leicht nachstellen. Je weniger Besitzer, desto besser. Eine Originalausstattung, ohne Veränderungen macht das Fahrzeug natürlich besonders wertstabil. Die Originalausstattung könnt ihr euch online unter bimmer.work (Externer Link) nach Eingabe der kompletten Fahrgestellnummer ansehen.
Schaut Euch auf jeden Fall das Checkheft an. Es sollte das Original-Checkheft mit Stempel des ausliefernden Händlers und im Idealfall eine lückenlose Servicehistorie vorliegen. Zumindest aber sollten die Einträge plausibel und chronologisch sein. Der Verkäufer sollte immer auch der rechtmäßige Eigentümer des Fahrzeugs sein. Lasst Euch Berichte von den Hauptuntersuchungen („TÜV“) und Reparaturrechnungen zeigen.
Blickt in den Innenraum und einmal tief einatmen. Raucherfahrzeug? Riecht es modrig? Dann Finger weg! Im Innenraum sind die Sitze und bei Modellen mit erweiterter Lederausstattung das Leder über dem Cockpit und über dem Beifahrerairbag die kritischen Punkte. Die sogenannten Wackelsitze sind hinlänglich bekannt. Die Reparatur ist aber relativ einfach und nicht besonders kostenintensiv.
Abgenutzte Sitzwangen oder ein Sitzschemel mit gerissenem Schaumstoffpolster und gebrochene Gurtführungen sind hingegen eher etwas für Fachleute. Gleiches gilt bei dem mit Leder überzogenen Cockpit und Beifahrerairbag. Diese Lederstücke können mit der Zeit schrumpfen bzw. der Kleber kann sich lösen und Luftblasen können das Leder anschließend unterwandern. Hier bedarf es dann eines fachkundigen Sattlers, um den Originalzustand wieder herzustellen.
Es ist auch ratsam, das Auto technisch gründlich zu inspizieren. Schaut Euch die Kanten der Radläufe an und werft einen Blick unter die Haube, hier könnt ihr viel über den Zustand des Fahrzeugs ablesen. Wie sehen die Fanghaken an der Haube aus? Wurde der Z3 durchgängig auch im Winter bewegt oder stand der wohlbehütet in einer Garage? Wenn immer möglich schaut Euch den Wagen von unten an. In welchem Zustand sind die Verschleißteile des Fahrwerks (Querlenkergummis, Koppelstangen, Tonnenlager, Stoßdämpfer). In welchem Zustand ist der Unterboden?
Macht zum Abschluss unbedingt eine Probefahrt. Entfaltet der Wagen in jedem Drehzahlbereich Leistung? Differenzial und Antrieb ohne Geräusche? Wenn nicht, Finger weg!
Wem das alles zu aufwendig oder abenteuerlich ist, der kann auch auf Nummer sicher gehen und von einem Händler, idealerweise einem, der auf diese Fahrzeuge spezialisiert ist, einen BMW Z3 erwerben. Wir bei Benkel Classic haben immer mehr als 30 Sechszylinder Z3 Roadster und Coupés am Lager. Einen Teil unseres Bestandes findet ihr online: BMW Z3 Angebote. Oder falls ihr einen Ratschlag braucht meldet Euch einfach. Wir helfen Euch gerne weiter: Benkel Classic Kontakt
Im Internet kursieren unterschiedliche Produktionszahlen. Wir haben uns hier an der Gesamtproduktion nach vergebenen Fahrgestellnummern orientiert (und danken Volker Nickel ganz explizit für seine Datensammlung).
Die bereits erwähnte weltweite Gesamtstückzahl teilt sich in 279.829 Roadster und 18.054 Coupés auf. Die Coupé-Zahlen lassen sich auf die Motorisierungen wie folgt runterbrechen: Vom 2.8er wurden 7.911 Fahrzeuge produziert, vom 3.0 nur 3.853 und vom M-Coupé als S50 nur 2.999, vom M als S54 gar nur 1.111 und vom M mit der US-Motorversion S52 waren es 2.180.
Die Roadsterzahlen teilen sich wie folgt auf die Sechszylinder-Motoren auf: 49.712 hatten einen 2.8er, 17.467 einen 3.0er und 13.433 einen 2.2er sowie 14.616 einen kleinen 2.0er-Motor. Es wurden 15.322 Roadster weltweit als M-Modelle produziert, wovon 4.475 ein S50-Triebwerk bekamen und 8.938 für den amerikanischen Markt mit dem S53 produziert wurden. Vom M-Roadster mit dem von der M-GmbH entwickelten S54-Motor gab es lediglich 1.909 Stück.
Ja, die gab es, und es waren nur Roadster, keine Coupés. Wir von Benkel Classic meinen, dass diese Sondermodelle, oder wie man bei BMW sagt Individualmodelle, noch unterbewertet sind, da viele nicht wissen, dass es sich um eine offizielle Individualmodellserie handelt und diese sind in der Regel immer limitiert auf wenige Fahrzeuge gewesen ist.
Zuerst einmal unterscheiden wir zwei Individualmodellserien bei dem BMW Z3: Die erste Serie gab es 1999 mit Modellen vor Facelift (VFL). Die Motoren waren der 1.9er Vierzylinder und der 2.8er Sechszylinder. Es gab folgende Individualmodelle: American Style, Bella Macchina (nur als 2.8er), British Traditionel, Dakkar, Fidji Green, Japan und Orinocco .
Die zweite Serie sind die Facelift-Modelle vor Auslauf des BMW Z3 im Jahr 2001 mit den drei Motor-Varianten 1.9, 2.2 und 3.0. Hier haltet die Augen auf nach den Individualmodellen Estoril, Imola, Kyalami, Mugello (gab es nur als 1.9er und 2.2er) und San Remo.
Wir bei Benkel Classic haben normalerweise immer ein paar Individualmodelle auf Lager. Falls ihr auf unserer Angebotsseite keinen bei uns findet, einfach anfragen, wir haben nicht unseren Gesamtbestand online.
Nicht in Serie ging leider ein 1999 von der BMW M-GmbH erstellter Prototyp eines Z3 M Roadsters mit dem 5,4 Liter großen V12-Triebwerk aus dem 850i. Durch extreme Frontlastigkeit und ein damit einhergehendes schlechtes Fahrverhalten verwarf BMW diese Idee relativ schnell wieder. Heute gehört das Einzelstück in kyalami-orange zum Fahrzeugbestand der BMW Group Classic.
Im Jahr 2000 konnten Leser der Auto Motor und Sport ein Z3 M Coupé gewinnen und die Außenfarbe aus drei Sonderlackierungen wählen. Der Gewinner entschied sich für blutorange. In dieser Farbe wurde dann auch das Leder-Interieur gestaltet. Das Fahrzeug erhielt die Bezeichnung Millennium Edition und wurde ebenfalls nur ein einziges Mal produziert.
Im selben Jahr konnten die Leser von Auto Motor und Sport, Motorsport Aktuell und Sport Auto ein BMW Z3 2.8 Coupé Individual im Wert von rund 110.000 DM gewinnen. Dieses Einzelstück erhielt von der BMW M-GmbH vor Auslieferung an den Gewinner eine auffällige zweifache Sonderlackierung. Im unteren Bereich ist das Coupé in Le Mans-Blau und geht dann fließend nach oben in Titan-Silber über. Die Sportsitze in schwarz/hellgrau sind Einzelanfertigungen. Weitere Besonderheiten sind die Alufelgen und die Mittelkonsole sowie der Heckklappengriff.
Von der James Bond Edition produzierte BMW 1996 lediglich 100 Exemplare für den US-Markt. Dieses Sondermodell entsprach optisch dem Agentendienstwagen im Farbton atlantic-blau und war ausschließlich über den Weihnachtskatalog von Nieman Marcus erhältlich. Zusammen mit der Bestellung des Sondermodells gab es zwei Tickets für eine exklusive Golden Eye Dinnerparty in Los Angeles mit dem Bond Darsteller Pierce Brosnan.
Nein, alle BMW Z3 verfügen über eine Steuerkette.
Die Preise für gepflegte BMW Z3 Sechszylinder fangen bei 25 TEUR für einen Roadster an und gehen bis auf über 60 TEUR für einen Z3 M S54. Die Coupés werden aufgrund der geringeren Stückzahl deutlich höher gehandelt.
Gepflegte 2.8er Coupés mit geringer Laufleistung starten bei knapp unter 30TEUR und die seltenen M-Coupés mit S54 Motoren können bei entsprechenden Zuständen auch schon die 100.000 EUR-Grenze durchbrechen. Deutlich günstiger allerdings auch nicht so wertstabil sind die Vierzylinder Roadster-Modelle. Wir bei Benkel Classic haben permanent über 30 gepflegte BMW Z3 Sechszylinder Roadster und Coupés im Angebot.
Aufgrund der geringeren Stückzahl ganz eindeutig die Sechszylinder. Darüber hinaus bescheren euch die Sechszylinder einen deutlich größeren Fahrspaß. Aus unserer Sicht spricht deshalb alles für einen 6-Zylinder. Bei den Roadstern ist der Markt mittlerweile fast so leergefegt wie wir das von den Coupés schon länger kennen. Die 3.0 Roadster mit ordentlicher Halter- und Servicehistorie und wenig Laufleistung stehen immer seltener zum Verkauf. Viele 3.0er Interessenten weichen mittlerweile schon auf 2.8er-Modelle. Geheimtipp von uns: Die 2.8er als Facelift ab 4.1999. Sieht aus wie der 3.0-Liter und davon gab es nur 2.977 Fahrzeuge für Europa!
Bei den Coupés ist der Markt bereits seit Längerem fast leergefegt. Die geringen Produktionszahlen und die nach wie vor starke Nachfrage sorgen für eine hohe Wertstabilität.
Wir von Benkel Classic sehen darüber hinaus die Z3 M-Modelle mit der höchsten Wertstabilität. Wer hier noch ein gepflegtes Fahrzeug bekommen kann, sollte zugreifen, auch wenn das Preisniveau deutlich über dem eines 3.0-Liter BMW Z3 liegt. Das gilt übrigens sowohl für die M-Roadster als auch für die M-Coupés.
Der günstigste BMW Z3 war der 1.8er Roadster und kostete ohne Sonderausstattung 43.700 DM bei der Markteinführung 1996. Der günstigste Sechszylinder Roadster war der 2.8er und kostete 1997 bei der Markteinführung 61.300 DM ebenfalls ohne Sonderausstattung.
Das günstigste Coupé war der 2.8er der 1998 bei seiner Markteinführung für 64.000 DM ohne Sonderausstattung zu bestellbar war.
Erfreulich gut. BMW ist bei den meisten Ersatzteilen voll lieferfähig und auch die Preise sind noch relativ fair. Ausnahmen bestätigen die Regel. Neue Radios gib es keine mehr. Die Scheinwerfer wie auch die Leichtmetallräder sind in den letzten Jahren extrem teuer geworden. Gerade bei den Leichtmetallrädern sind auch seitens BMW nicht mehr alle 17-Zoll-Versionen als Neuteil lieferbar, wie etwa die zweiteilig geschraubte Kreuzspeiche Styling 42.
Der Vorgänger des Z3 war der Z1. Ebenfalls eine Design-Ikone, von dem von 1989 bis 1991 nur 8.000 Fahrzeuge in Handarbeit gebaut wurden. Mit seinen 170 PS ist er jedoch relativ behäbig und seine aus Kunststoff gefertigten Karosserieteile neigen im Laufe der Zeit im Fahrbetrieb und selbst beim Stehen zu Rissen, die recht aufwendig instand gesetzt werden müssen. Ein weiterer Wermutstropfen ist die anfällige und sehr komplexe Türmechanik.
Für zwei Jahre von 2000 bis 2002 gab es den BMW Z8 parallel zum BMW Z3 zu bestellen. Diese Premium-Roadstervariante orientierte sich vom Design her an dem Ende der 1950er Jahre produzierten legendären BMW 507. Den Z8 gab es nur mit einem V8-Motor und nur mit Vollausstattung. Sein Neupreis lag damals über 230TDM. BMW fertigte von 2002 bis 2003 insgesamt 5.703 dieser Fahrzeuge und alle in Handarbeit.
Der Nachfolger des Z3 war ab Herbst 2002 der BMW Z4. Viele Z3 Fans konnten sich jedoch nicht mit dem recht futuristischen Design anfreunden.